Destillator Kessel

Destillator zum Schnapsbrennen

Wissenswertes über den Destillator

Alkohol zu Hause zu produzieren kann ein bedrohliches Unterfangen sein, aber wenn man einen Destillator benutzt und sorgfältig genug ist, wird es zum interessanten, kleinen wissenschaftlichen Versuch.

Infolgedessen gibt es auch so viele Hobby-Brenner, die durch und durch Spaß dabei haben, ihren eigenen Schnaps im Destillator zu erzeugen.

Leider ist das Schnapsbrennen in Deutschland nicht mehr erlaubt, Sie dürfen aber einen 2 Liter Destillator erwerben, der z.B. zur Herstellung von Ätherischen Ölen oder destilliertem Wasser bestimmt ist. In Österreich können Sie nach wie vor Ihre 2 Liter Destille zum Schnapsbrennen verwenden.

Destillator ErgebnisDas Abtrennen von Alkohol aus einer Maische im Destillator nennt man Brennen, und das Erzeugnis meist Brand. Bei der Destillation, in Bezug auf Isolierung und Säuberung von Chemischen Substanzen, ist nicht die Erzeugung eines möglichst reinen Stoffs das Ziel. Sondern die Gewinnung einer wohlschmeckenden Kombination aus Alkohol, Wasser und Aromastoffen.

Schnapsbrennen mit Party-Zeremonie! – Wie funktioniert der Destillator?

Wie wäre es denn, wenn Sie Ihren Gästen mal einen ganz und gar edlen Branntwein offerieren würden, nämlich Ihre eigene Hausmarke aus dem Destillator? Das läuft ganz einfach: Alles was Sie an Zutaten benötigen ist Weißwein oder Rotwein, Wasser und Brennspiritus! Geben Sie Wein in den Kolben und Wasser in den Kühler. Zünden Sie den Spiritusbrenner an und schon können Sie zuschauen, wie hochprozentiger Schnaps durch die Kondensationsspirale in den Auffangbehälter tropft. Machen Sie aus dem Schnapsbrennen doch eine Party-Zeremonie, die Sie anschließend zu Genüge feiern und begießen! Vielleicht möchten Sie sogar einen edlen Whiskey herstellen?

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Der Vorgang mit dem Destillator

Zuerst braucht man natürlich eine Maische, also die vergorene Grundsubstanz. Das kann Wein sein, Most, mit Hefe vergorenes Obst, oder auch Bier. Mit einer Kupfer Destille, auch Brennblase des Destillators benannt, wird der Alkohol und das Aroma beim Destillieren aus der Basis abgekapselt. Diese wird in der Brennblase des Destillators aufgewärmt. Die Wasseranteile verdampfen nach dem Alkohol, da dieser eine geringere spezifische Masse hat. Er kühlt dann ab, und bekommt wieder flüssigen Aggregatszustand. Der Brennmeister muss unbedingt das was aus dem Geistrohr beim Destillator kommt absondern, da der Vorlauf Methanol bietet! Damit darf man nicht leichtsinnig hantieren. Beim Destillieren im Destillator selber ergibt sich kein Methanol, das war zuvor schon beinhalten. Es wird durch den Destillationsprozess jedoch aggregiert. Daher trennt man immer die ersten Tropfen ab.

Nach dem Vorlauf kommt also der Herzbrand, und am Ende der Nachlauf, der schlechte Fuselöle bietet. Diese sorgen für Kopfschmerzen und hindern auch wesentlich die Richtung des Geschmacks. Nur der Herzbrand ist das, was beim Brennvorgang mit dem Destillator in die Flasche kommt. Größere Prozente geschafft man durch einen 2ten Brenndurchgang.

Lagertemperaturen nach dem Brennen im Destillator

Destillator ErzeugnisÜber die Lagertemperatur können schwerlich generelle Angaben geäußert werden. Bestimmte Sorten werden mit konstanten Temperaturen bevorzugt, in anderen Umständen sind wertvolle Temperaturschwankungen erwünscht.

Die Trübungen hängen stark von den Bestandteilen des Destillats ab, und werden anschließend herausfiltriert. Besonders in gekühltem Zustand entstehen viele trübende Wirkstoffe, und sind optisch nicht schön fürs Auge. Daher wird die Filtration auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt anhand Mikrofilter vorgenommen. Damit bleibt beim Konsument auch eine im Eisschrank gelagerte Spirituose stets klar. Allerdings bewirkt eine Abkühlung dass die Duftstoffe nicht länger klar zur Geltung kommen, und der volle Hochgenuss sich nicht entwickeln kann. Die Qualität betreffend minderwertige Produkte gewinnen somit jedoch von der Abkühlung, da die Geschmacksrichtung nicht zur Geltung kommt. Daher sollten die meisten Spirituosen die pur genossen werden, nicht aus dem Kühlschrank sein. Beim neutral schmeckenden Wodka ist es andererseits üblich, ihn sehr kalt zu servieren.

Lagerung allgemein

Nachdem das Destillat im Destillator produziert wurde, sollten ein paar Dinge bei der Lagerung beachtet sein. Eine wichtige Rolle hinsichtlich Verstärkung und Neubildung von Aromastoffen, übernimmt die Gegenwart von Sauerstoffgas. Es bilden sich neue Zusätze und die Spirituose wird milder, förmiger, harmonischer, somit also geschmacklich wesentlich verbessert. Beachtenswerte chemische Umsetzungen, die Reifungsvorgänge unterstützen, sind Veresterungen und Acetalisierungen. Bei der Esterbindung verbinden sich Fruchtsäuren und Alkohole unter Wasseraustritt zu diversen aromatischen Wirkstoffen. Acetale treten im Gegensatz dazu aus der Verbindung von Alkoholen mit Aldehyden, genauso wird Wasser abgespalten. Besonders in Berücksichtigung darauf, dass durch diese Responsion dem unschönen Acetaldehyd viel von seiner Auswirkung genommen wird, kommt der Acetalisierung eine wertvolle aromaverbessernde Auswirkung zu. Die Reifungsvorgänge vollziehen sich ebenso in hochprozentigen, als auch in verdünnten Destillaten. Es ist aus diesem Grund nicht erforderlich, die Produkte des Destillators vor der Lagerung mit Wasser auf tiefere Alkoholkonzentration herabzusetzen.

Warum ist die Brennblase eines Destillators meist aus Kupfer?

Destillator KesselDer Katalysator oder Cyanidabscheider entfernt Ethylcarbamat bzw. Blausäure aus dem Destillat. Diese Substanzen befinden sich hauptsächlich in Steinobstmaischen, die Ausgangsstoffe sind in den Kernen enthalten. Der effektive Bestandteil des Katalysators ist Kupfer. Kessel sind daher auch fast immer aus Kupfer oder Messing und nicht aus pflegeleichtem Stahl. Im Großen und Ganzen kann der Katalysator überbrückt werden, wenn er nicht gebraucht wird, so bei Kernobstmaischen. Einfache eher kleine Destillatoren besitzen oft keinen Katalysator.

Was ist ein Dephlegmator?

Der Dephlegmator ist ein Kondensator, der eine zusätzliche Aufkonzentrierung erzeugt. Der Kühlwasserdurchlauf wird im besten Fall so geregelt, dass die Temperatur über der Siedetemperatur des Alkohols liegt. Aber allerdings deutlich unter der des Wassers. Alkoholdämpfe vermögen so den Dephlegmator passieren, Nässe kondensiert und fließt retour auf den Glockenboden. Fazit: Weniger Abkühlung lässt mehr Wasser durch.

Wo ist der Geisthelm beim Destillator?

Der Geisthelm ist zylinderförmig oder kugelig geweitet und liegt oberhalb der Brennblase. In ihm häufen sich die Alkoholdämpfe und werden über das Geistrohr des Destillators in die Verstärkereinheit geleitet.
Die Brennblase ist ein beheizbarer Brennkessel, in dem die Maische aufgewärmt wird um leicht flüchtige Inhaltsstoffe zu verdampfen.

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  • Anwendung der Reinhefe
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  • Einstellen der Trinkstärke
  • Klären und Filtern
  • Spezialbrände
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Die Destillation einer vergorenen Maische im Destillator

Sie soll den enthaltenen Ethanol weitgehend abtrennen und konzentrieren. Typische, wertbestimmende Aromakomponenten flüchtiger Natur sollen mit in das Destillat überführt werden. Qualitätsmindernde Nebenbestandteile der alkoholischen Gärung oder nicht gewollte Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen sollten möglichst im Destillatrückstand, der Schlempe, verbleiben. Die Schlempe kann als Viehfutter, Dünger oder in Biogasanlagen verwendet werden.

Ein Vorteil der optimaleren, größeren Destillatoren ist das Rührwerk

Destillator Schnaps

Das extra Rührwerk durchmischt die Maische und garantiert eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme. Da die charakteristischen Materialien der einzelnen Siebung gleichzeitig verdunsten, und nicht in die folgende verschleppt werden, wird dadurch die Trennleistung verbessert. Das Anbrennen der Maische passiert dann erst gar nicht.

Hochwertiger Feinbrand

Zur Erzeugung eines erstklassigen Feinbrandes ist wichtig, dass langsam angeheizt wird, damit die leicht flüchtigen unerwünschten Substanzen im Vorlauf abgeschieden werden. Wird zu stark angeheizt, gehen mit den unerwünschten leicht flüchtigen Stoffen auch die vollwertigen fruchtigen Geschmacksverstärker in den unbrauchbaren Vorlauf. Damit sind sie verloren. Aus 100 Liter Raubrand bekommt man 25 bis 35 Liter Feinbrand.

 
Der Ferrari als Destillator
2 Liter Destillieranlage Essential + High End Destille

Destillieranlage Essential und High-End Destille
Vorteile des High-End-Modells:
– besonders hochwertige Verarbeitung
– der Kessel hat eine zusätzliche Einfüllöffnung, so dass jederzeit Wasser nachgefüllt werden kann, ohne die Destille auseinander zu nehmen.
– es wird deutlich dickwandigeres Kupfer verwendet als bei Standardmodellen
– großer Bodendurchmesser (17 cm – ideal für eine Einzelherdplatte)
– Wasserablassventil im Kessel
– 2 Schaugläser
– Wasserablassventil im Aromabehälter

2L High-End Destillieranlage Modell „Essential+“ aus Kupfer produziert (anmeldefrei)

– handgefertigt
– Destille: Bestehend aus (1) Kessel mit knapp 2 Liter Volumen, (2) Aromabehälter, (3) Kühler
– Der Aromabehälter der Destille kann mit Kräutern/Beeren befüllt werden.
– inkl. Holzgestell und Herdplatte.
– Die Destille ist ausschließlich zur Wasserdestillation und zur Herstellung von Aromaölen (insb. Pflanzenwasser) bestimmt.

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Kontinuierliche und diskontinuierliche Destillation

Der immense Nutzen beim kontinuierlichen Brennen liegt bei den Kosten. Mit den Brennsäulen wird ein Destillat mit einem maximalen Alkoholgehalt von 94,8%vol hergestellt und kontinuierlich gebrannt.
Dieses Verfahren wurde bereits 1826 vom Schotten Robert Stein erdacht und erprobt, und in den folgenden Jahren durch den Iren Aeneas Coffey optimiert.

Beim diskontinuierlichen Brennen im Destillator wird die Maische portionsweise in die Brennblase gefüllt und der Alkohol und die Duftstoffe daraus destilliert.

Das einfache Brennen

Beim einfachen Brennen im Destillator ist der Ausgangsstoff immer die Maische selber. Die Vorgangsweise entspricht der des Feinbrandes beim Doppelbrand, der Alkoholgehalt im Destillat ist geringer, der Aromagehalt allerdings hoch. Mithilfe einer Rektifikationskolonne ist es möglich durch Einfachbrand im Destillator schon hochprozentige Alkohole zu gewinnen. Durch Zunahme der Zuckerkonzentration in der Maische kann unter Anwendung alkoholresistenter Hefen eine hochprozentige Maische (bis 20%vol Alkohol) gewonnen werden. Das gestattet mit einfachem Brand die Erzeugung von Edelbrand mit über 40%vol Alkohol.

Ätherische Öle herstellen

Lavendel in Flasche für ätherische ÖleÖlessenzen sind hoch konzentrierte, sehr flüchtige Öle, die aus aromatischen Pflanzen entstehen. Ihre Verwendung ist schon altertümlich und bis dato sehr angesehen. Sie haben eine große Reihe therapeutischer, ärztlicher und kulinarischer Anwendungsmöglichkeiten. Etwa 700 verschiedene Pflanzenarten enthalten brauchbare ätherische Öle. Es gibt mehrere Methoden, um diese zu gewinnen, wobei Destillation die Gebräuchlichste ist. Wenn ätherische Öle auch oft teuer sind, kann man sie recht billig und leicht daheim im Destillator herstellen.

Hilfreiche Tools
Das Buch und Set zum Herstellen Ätherischer Öle


Destillator Ätherische Öle SetDieses praktisch zusammengestellte Set beinhaltet alles was Sie benötigen um ätherische Öle bearbeiten, mischen und herstellen zu können. Mit dem Ölabscheider können Sie professionell die Öle vom Hydrolat trennen, bei kleineren Mengen verwenden Sie die 10 ml Messpipette. Neben diesen beiden hochwertigen Meßinstrumenten aus deutscher Fertigung beinhaltet das Set noch 6 extra schlanke Reagenzgläschen mit medizinischer Korken (und einem stabilen Holzgestell). Diese stehen Ihnen beim Arbeiten mit den Essenzen sicher hilfreich zur Seite. Auch zum Mischen von eigenen Naturparfumes und reinen Duftmischungen ist das Set ideal geeignet. Um die Instrumente auch wieder reinigen zu können sind noch vier entsprechende Bürsten beigelegt. In dieser Zusammenstellung geben wir noch das Buch ‚Ätherische Öle selbst herstellen‘ mit dazu.

Bitte beachten Sie, dass ätherische Öle in der Regel Destilliert werden oder im Fall der Zitrusöle gepresst. Um ätherische Öle von Grund auf selber herstellen zu können, empfehlen wir Ihnen noch eine entsprechende Destillieranlage. 

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Warum sollten Sie destilliertes Wasser im Destillator herstellen?

Die Antwort ist leicht, es ist gesund und extrem vielseitig einsetzbar!
Destilliertes Wasser wirkt neutralisierend im Säure-Basen-Haushalt. Das heißt dass Auswirkungen des Übersäuerns (Azidose) wie Sodbrennen, Gelenkentzündungen, Magengeschwüre usw. auf Basis von dem Gebrauch eines Destillators verringert werden.

Aber es ist nicht nur zum Trinken angebracht, sondern Sie können damit auch Geld einsparen! Wasser aus einem Destillator ist preiswert. Außerdem verkalken Töpfe, Kannen und Kaffeemaschinen nicht mehr. Sie können mit dem Wasser aus dem Destillator also auch Ihren Kaffee, Tee, Suppen oder besondere Drinks zubereiten. Dann haben Sie auf Anhieb 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Was Sie dazu auch wissen sollten: Wasser in seiner puren Form, also nach dem Erzeugen im Destillator, garantiert ideale Durchführung aller wasserlöslichen Stoffe. Damit sorgt es für einen reibungslosen Schlacken-Abtransport.

Durch den professionellen Wasser Destillator gelingt Ihnen die Herstellung von purem destillierten Wasser ganz einfach. Mit ein paar Handgriffen schaffen Sie eine Basis für viele professionelle Anwendungen im Bereich des beständigen Wohlbefindens mit nur einem Gerät, dem Destillator.

Hier geht es zum Destillator Test – Die Top 5!

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